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Viele reden, und zwar schon seit einiger Zeit, von der Globalisierung, viele sind gegen und viele für die Globalisierung, vieles ist schon globalisiert worden, z.B. in der Ökonomie (die Produktion und die Finanzmärkte), der Informationstransfer, aber auch so manche international agierende Hilfsorganisation. Viele fühlen sich sich bedroht durch die Globalisierung, viele sehen die regionalen kulturellen und traditionellen Zusammenhänge einem Prozess der Gleichmacherei ausgesetzt und beklagen den längerfristigen Verlust des wichtigsten menschlichen Kulturerbes. Manche erwarten durch die Globalisierung bessere Chancen für die Aufhebung der autoritären politischen und kulturellen Instanzen in manchen Teilen dieser Welt und vieles mehr.

Alle diese Menschen können Recht haben oder auch falsch liegen. Eines dürfte für jede und jeden klar sein: Unsere Erde ist schön, weil sie vielfältig ist und die kulturelle Vielfalt ist die Basis dieser schönen Erscheinung. Ein scharfsinniger Mensch kann mit einem Blick feststellen, dass die Entwicklungsgeschichte der verschiedenen Gesellschaften und Hochkulturen durch Reaktionen auf und die Aneignung dieser Vielfalt möglich war. Die Menschen sind die Schöpfer dieser kulturellen Vielfalt. Die Menschen waren auch Zerstörer vieler kultureller Zusammenhänge in den verschiedenen Epochen in verschiedenen Teilen des Globus, häufig auch durch vernichtende Kriege gegen die Träger der anderen Kulturen. Unsere Zeit bietet den Menschen bislang ungeahnte Möglichkeiten, einander kennen zu lernen. In diesem Prozess der Annährung kann die Menschheit selbstverständlich ihre kulturelle und traditionelle Vielfältigkeit beibehalten, wenn sie die modernen Technologien, die neuen Kommunikationsmittel auf der Basis ihrer eignen kulturellen Begebenheit anwenden.

Doch immer wieder wurde und wird Feindseligkeit gesät, und zerstörerische Kriege wurden geerntet. Um das kulturelle Erbe der verschiedenen Gesellschaft retten zu können, müssen viele Menschen am Prozess und an der Gestaltung der Globalisierung beteiligt sein. Und sie sollen und müssen sich immer wieder auf die unteilbaren menschlichen Eigenschaften und Fähigkeiten besinnen, auf die Bereitschaft zu lernen und die Fähigkeit, durch Solidarität Leben zu bewahren, zu geben und zu nehmen. Die Globalisierung soll und darf also nicht durch bestimmte Gruppen zum Zwecke ihrer rein ökonomischen Interessen einseitig und destruktiv angetrieben werden. M. H. Allafi


Sehr geehrter Herr Präsident Obama,

Herzlichen Glückwunsch!

Ich schätze Sie als hilfsbereiten Staatsmann, Sie haben die Welt mit Ihrem Charisma aufgeweckt. Ich bewundere Sie, weil Sie die amerikanischen Bürger begeistert haben. Während ich in meinem warmen Zuhause irgendwo in Europa saß und das Phänomen Ihrer  Amtseinführung vor dem Fernseher anschaute, sah ich Ihre Leute, dichtgedrängt an einem kalten Wintertag, ihre Augen blickten gebannt zu den Stufen, auf denen Sie standen und zu ihnen sprachen.

Ich konnte meine Tränen  nicht zurückhalten als ich die Kraft Ihrer Worte spürte, Herr Obama. Sie pflanzten Schwarzen, Weißen, Muslime, Christen, Buddhisten Hindus und Nicht-Gläubigen Amerikanern die Zuversicht auf  eine bessere Zukunft in ihre Herzen. Sie gaben Ihnen nicht nur Hoffnung, sondern auch den Mut zusammenzuarbeiten.

Menschen hatten immer Hoffnung, aber es gab Politiker und Führer, die ihre Hoffnungen durch Kriege zerstört haben. Kein Individuum, das eine einzelne Waffe schwingt, kann einen Krieg anzetteln. Die Menschen hofften, dass der Erste Weltkrieg auch der Letzte war, aber sie wurden enttäuscht. Sie hofften das Gleiche nach dem Zweiten Weltkrieg, aber dann zeigte ihnen der Vietnamkrieg wie lächerlich ihre Hoffnungen waren, und die Menschen sind es leid, den leeren Versprechungen der Politiker Glauben zu schenken.

Ich war ein Kind als Präsident Kennedy erschossen wurde, doch später hatte ich die Chance zu lesen, was sich wirklich abgespielt hat. Ich war oft von Politikern, Staatsoberhäuptern und Präsidenten weltweit  enttäuscht, nicht nur in meinem Geburtsland Iran, sondern auch in den Ländern, in denen ich lebte und arbeitete. Während der Dreharbeiten meiner beiden Filme über den Krieg zwischen Irak und Iran sah ich viele, sehr viele Tote, aber niemals betrachtete ich die irakische Bevölkerung oder deren Soldaten als meine Feinde, nein, ich glaube immer noch daran, dass kein Soldat im Namen für Freiheit und Unabhängigkeit getötet werden will.

Ein Soldat zu sein bedeutet, einen Job zu haben, um sein tägliches Brot zu verdienen. Wer macht sie zu Mördern? Die Politiker sind die wirklichen Feinde, die ihre arglosen Soldaten zum Töten in den fernen Krieg schicken, um eine bestimmte Lebensweise zu verteidigen.

Zum ersten Mal in meinem Leben bin ich neidisch. Ich beneide das amerikanische Volk, das die Möglichkeit hatte, ihren Präsidenten zu wählen, während ich die Freiheit nicht hatte, das gleiche zu tun. Die Folge davon war, dass ich zum Weltenbürger wurde, indem ich mein Vaterland  verlassen habe und seit zwanzig Jahren in Europa lebe. Es machte mich glücklich als ich Ihre Worte hörte: „das gottgegebene Versprechen, dass alle Menschen gleich sind, frei sind, und ein Recht darauf haben, ihr Glück zu versuchen.“ Ich glaube nur an einen Gott, meinen spirituellen Lehrer und Führer, und ich folge der Reinheit und den Gaben, die dieser Gott mir übermittelt.

Ich bin enttäuscht von allen Weltherrschern, die nie einen Krieg den Kindern zuliebe beendet haben. Während meiner Kindheit hörte ich viele Parolen und Versprechungen von sogenannten Helden  für die Schaffung einer besseren Welt. Nun bin ich 53 Jahre alt und beobachte, wie sich die Welt verschlechtert, und niemand denkt auch nur fünf Minuten an die Kinder. Die Situation der Straßenkinder, der Asyl suchenden Kinder, der Kindersoldaten und der Kinderprostitution ist tragischer als je zuvor. Diese Kinder und ihre Familien, wenn sie denn eine haben, brauchen solche Helden nicht mehr. Der Held ist seit Jahrhunderten tot. Was sie jetzt brauchen, ist Inspiration und den Mut, an sich selbst zu glauben, und Gerechtigkeit.

Mit Ihrem Geist und Ihren Worten haben Sie ein neues Zeitalter geschaffen, Herr Obama.  Es war sehr einleuchtend als Sie sagten „…Und deshalb wende ich mich hier an alle Völker und Regierungen, die uns heute zusehen, von der bedeutenden Hauptstadt bis zu dem kleinen Dorf, wo mein Vater aufwuchs: Amerika ist der Freund jeder Nation, jedes Mannes und jeder Frau und jedes Kindes, wenn sie ein Leben in Frieden und Würde leben wollen; und wir sind bereit, wieder die Führung dieser Nationen zu übernehmen.“

Ich spüre, dass einer meiner Träume wahr wurde. Der Traum in welchem die Menschen weltweit fühlen, fair behandelt zu werden, ohne Diskriminierung ihrer Rasse, Religion und Sexualität fürchten zu müssen.

Es besteht keine Notwendigkeit, mehr Fakten und Beweise präsentieren zu müssen; Sie kennen alle, Herr Obama, Korruption wurde nie von Jemandem begangen, der ein Stück Brot gestohlen hat, um seine Familie zu ernähren. NEIN. Es begann, als Diktatoren beschlossen, ihre Vormachtstellung  auszunutzen, um mit geschaffenen Konflikten zwischen Nationen reich zu werden. Diese Art der Korruption wurde unter dem Vorwand der „Menschenrechte“ in den Industrieländern verschleiert.

Sehr geehrter Herr Obama,  ich sage nicht, dass Amerika alle Probleme dieser Welt lösen soll. Ihr Glaube und Vertrauen verleiht den Nationen Flügel, Ihr Geist bewegt den Wind, und die Menschen müssen den Mut haben, fliegen zu lernen, und eventuell auch den Mut, sich in die Lüfte zu schwingen.

Es ist nicht notwendig, alle Briefe, die ich von Freunden aus allen Ecken der Erde erhalten habe, an Sie weiterzuleiten, Sie enthalten alle die gleichen Empfindungen: wir alle wissen letztendlich, wie man Leben erhält!

Ich schrieb ihnen zurück:
Lasst uns gemeinsam handeln; Brüderliche Liebe liegt in der Luft. Wir schaffen es mit der Leidenschaft der Liebe,  gemäß Gottes Wille. „Nun, lasst die Lügen verschwinden, jeder von euch spreche die Wahrheit mit euren Nächsten, eben weil wir zusammengehören.“ (Eph. 4:25)

Ich fühle das Gleiche wie Ann Nixon Cooper - 107 Jahre alt -  die in einem Interview mit CNN sagte: Ich habe gehofft, dass es während meines Lebens geschehe……unser neuer Präsident meint nichts anderes als mehr Freiheit für den Menschen. Das ist alles. Das ist alles, was es bedeuten kann. Du fühlst dich endlich als wirklicher Mensch.“

Heute fühle ich wieder, dass ich einem Präsidenten vertrauen kann, einem Staatsmann, der seine Arme ausbreitet, um geistige Werte zu verbinden, indem er die Reinheit der Menschheit aufzeigt.

Auch ich fühle letztendlich, dass ICH ES KANN.

Herr Obama, bitte erlauben Sie mir, dass ich meine „Vision von Hoffnung“ Sasha und Malia widmen darf. Es betrifft ihre Welt, dass sämtliche unserer Interpretationen von Hoffnung eine neue Wirklichkeit definieren werden. Ich hatte diese Idee vor zwei Jahren, als ich in New York war.

 Um die Idee zu schützen, wird sie hier nicht erscheinen
Im Original wurde sie an dieser Stelle niedergeschrieben
………….

Herr Obama, ich danke Ihnen, dass Sie sich die Zeit genommen haben, meinen Brief zu lesen.

Gott beschütze Sie und Ihre Familie

Ihr
Manouchehr Abrontan
01.02.2009

www.abrontan.net


It seems that there is neither scent of love nor any comparison in the air while the politicians are busy to fill their pockets with wars and economical globalisation. Those politicians open a political border and close many borders and what the most people smell is the "wrong and right" culture and "good and bad" folks.

However, there is yet a beautiful scent in the air without any border, "the cultural" varieties. The beautiful minds and spirits are the seeds to create a world without any superior leader who wants to divide the human being in black and white. The pure knowledge is the key to bring back the blossom and the scent of being human in any land.

The difference between Humankind and Animal is "THE SPIRIT".

Manouchehr Abrontan
January 2009


© M. und S. Allafi
Zuletzt geändert: 13/03/11

 


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